Ratgeber zum Thema:

Wie Bakterien die Gewichtsabnahme fördern können

Bereitgestellt von LENA

 

Kann eine gesunde Darmflora mit gesunden Bakterien dauerhaft schlank machen?

 

 

Seit Generationen wird gerätselt, was ist es, was manche Menschen zu Übergewicht neigen lässt und anderen Menschen eben nicht. Ein Bereich, der dabei leider viel zu oft vernachlässigt worden ist, ist der menschliche Darm und die intakte Darmflora. Ist die menschliche Darmflora zu schlecht aufgestellt und mit zu wenigen gesunden Darmbakterien bestückt, wirkt sie als sogenannter "Dickmacher". Aktuelle Erkenntnisse stützen die These, dass die Darmbakterien in der menschlichen Darmflora große Verantwortung dafür tragen, sind Stoffwechselprobleme auszuschalten und kann so Übergewicht nachhaltig bekämpft werden. Und dabei ist es nicht einmal notwendig, den Arzt für eine intensive Stuhluntersuchung zu konsultieren, sondern die schlechte Darmflora, die als Dickmacher fungiert, kann jeder Mensch selbst erkennen. 

 


Der menschliche Darm im Wandel der Zeiten

Die Ernährung des Menschen unterliegt einem ständigen Wandel. Mit der Industrialisierung zog eine Esskultur ein, die als negative Entwicklung betrachtet werden muss. Und wenn sich die Ernährung ändert, ändert sich automatisch die Darmflora mit, ändern sich die im Darm ansässigen Bakterien, die wie eine Art Gesundheitspolizei operieren. Experten sehen in der Veränderung der Bakterien, welche die Darmflora besiedeln, die Ursache für eine Zunahme der Adipositas (Übergewicht/Fettleibigkeit) Fälle. Doch wie hat sich unsere Ernährung verändert? Lebensmittel werden vor dem Verzehr immer weiter und stärker verarbeitet. Sie sind fettreich, arm an Fasern und Ballaststoffen und enthalten immer mehr an Zucker. Diese Faktoren stehen für die Gewichtszunahme, aber auch für Diabetes, für Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystemsund eine vermehrte Anfälligkeit für Entzündungen im Körper.

Auch der Trend zur Geburt via Kaiserschnitt, bei dem das Neugeborene nicht wie bei der Scheidengeburt über die Vaginalflorader Mutter mit der Grundausstattung an Milchsäurebakterien versorgt wird, trägt nicht dazu bei, den Grundstein für eine gesunde Darmflora mit gesunden Bakterien herzustellen. Die Darmbakterien, die für das Übergewicht sorgen, können sich festsetzen und werden durch Mangelernährung, wie auch Medikamentenaufnahme (Aspirin oder Antibiotika) noch gefördert. Experten sind sich einig darüber, dass es nicht darauf ankommt, was der Mensch an Nahrung zu sich nimmt, sondern was der Darm und die Darmbakterien an Nahrung angeboten bekommen. In Versuchen wurde festgestellt, dass ein Körper, der keine degenerierten Darmbakterien beinhaltet, fast 50 Prozent weniger Körpergewicht aufweist, obwohl er rund 30 Prozent mehr an Kalorien zu sich nimmt. Im Darm werden sehr viele Bestandteile unserer täglichen Nahrung aufgespalten und dem Körperzugängig gemacht. Kohlehydrate, Fette, Eiweiße, Vitamine, Mineralstoffe - all das wird über den Darm in den Körper transportiert. Je schlechter die eigene Nahrung aufgestellt ist, desto mehr werden die "schlechten Bakterien" gefördert und je mehr neigt man selbst zu Übergewicht.

Gesunde Bakterien im Darm gezielt ernähren

Schlechtes oder falsches Essen, das ist erwiesen, führt dazu, dass "schlechte Bakterien" im Darm dafür sorgen, dass Übergewicht entsteht. Im Umkehrschluss heißt das, dass frische und vollwertige Lebensmittel dazu führen, die Darmbakterien zu "füttern", die für ein ausgeglichenes Körpergewicht verantwortlich zeichnen. Das bedeutet, dass man als Mensch auf modernisierte Nahrung, zum Beispiel Junkfood, weitegehend verzichten sollte. Diese Nahrung ist arm an Nährstoffen, aber reich an Energie, welche die schlechten Bakterien fördert. Schlechte Bakterien sorgen für eine durchlässige Darmschleimhaut, über die nicht vollständig verdaute Nahrungspartikel in den Blutkreislauf gelangen. Hierüber werden dann sogenannte Fressattacken hervorgerufen.

Wer abnehmen und dauerhaft schlank bleiben will, der muss also vollwertiges und natürliches Essen zu sich nehmen, um die richtige Darmbakterien anzusteuern. Lösliche und unlösliche Ballaststoffe, zum Beispiel über Äpfel, helfen dabei abzunehmen. Auch ohne Stuhluntersuchung ist man selbst in der Lage, die eigene Darmflora zu regulieren sowie die guten Darmbakterienzu unterstützen. Doch wie erkennt man, ob die Darmflora im Ungleichgewicht ist? Wer regelmäßig über

- Sodbrennen
- Magenschmerzen
- Müdigkeit
- Unmotiviertes Völlegefühl
- Aufstoßen
- Blähungen (besonders nach der Aufnahme von Brot, Zucker oder Stärkeprodukten)
- Häufigen Durchfall
- Häufiges Anusjucken

klagt, der sollte darauf achten, die eigene Darmflora zu regulieren. Hier sind die deutlichen Anzeichen, dass der Darm "restauriert" werden muss.

Wie kann man die Bakterien im Darm unterstützen?

Gesunde Bakterien lassen sich als Zink, Fischöl oder Probiotika-haltige Produkte aufnehmen. Hierüber wird der Zustand erreicht, dass die Darmwand heilt und eventuelle Durchlässigkeiten behoben werden. Eine richtiggehende Darmsanierung, welche beim Abnehmen und beim Gewichthalten hilft, lässt sich - neben Zink und Fischöl - über Omega-3-Fettsäuren (in Leinöl oder Hanföl enthalten), Vitamin A zur Schleimhautstärkung, L-Glutamin, mit dem die Darmschleimhaut ernährt wird oderQuercetin erreichen.

Eine gesunde Darmflora mit gesunden Bakterien macht dauerhaft schlank!

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