Schweißliebende Bakterien:

Kompetente Helfer für ein vitales Aussehen sowie gegen Akne und Neurodermitis

Bereitgestellt von Lena

 

Nahezu alle Menschen wünschen sich ein vitales Aussehen

sowie eine samtweiche und reine Haut, und zwar auch dann, wenn sie unter Akne oder Neurodermitis leiden. Dass dies möglich ist, wird mittlerweile durch zahlreiche Fakten belegt . Forscher sind sich darüber einig, dass ein straffes und gesundes Hautbild maßgeblich von der Darmflora abhängt. Faktoren, die eine wichtige Rolle spielen, sind neben schweißliebenden Bakterien auch eine gesunde Ernährung und Kollagen.

Mehr als 70 Prozent der Abwehrzellen sitzen im Darm. Zudem passiert jeden Tag eine beachtliche Menge an Fremdstoffen, die aus der Nahrung stammen, die Schleimhaut des Darms. Dort wird auch darüber entschieden, welche Stoffe aufgenommen und welche wieder ausgeschieden werden. Entschieden wird dies vorrangig von den sich in der Darmflora befindenden Mikroorganismen, denn deren Aufgabenspektrum ist vielfältig und umfasst neben dem Aufbereiten der eingenommenen Nahrung auch das Erzeugen wichtiger Nährstoffe sowie das Unterstützen des menschlichen Immunsystems. Einige dieser Mikroorganismen sorgen zudem für ein vitales Aussehen und vermindern Akne und Neurodermitis.

 

Ist die Darmflora aus dem Gleichgewicht geraten, ist ein vitales Aussehen kaum möglich

Bei einer aus dem Gleichgewicht geratenen Darmflora können neben Hauterkrankungen auch Durchfälle, Blähungen, Verstopfungen und Völlegefühl die Folge sein. So hat eine gestörte Darmflora nicht nur negative Auswirkungen auf den Bereich des Darms selbst, sondern beispielsweise in Form von Neurodermitis und Akne auch auf die Haut. Entsprechend beeinträchtigt eine aus dem Gleichgewicht geratene Darmflora das Hautbild, kann dazu führen, dass eine Akne nicht abheilt, Entzündungen immer wieder aufflammen oder keine Verbesserung der Neurodermitis eintritt und deshalb ein vitales Aussehen verhindert wird.

Wer der Theorie der Naturheilkunde folgt, weiß, dass eine Darmsanierung Abhilfe bei Darmerkrankungen schaffen kann, so dass es zu einer Normalisierung der Darmflora kommt. Dabei werden bei schweren Erkrankungen zuerst Antibiotika verabreicht, denn nur so können die krankmachenden Keime abgetötet werden. Danach wird mit Hilfe von Präbiotika der Aufbau einer gesunden Darmflora forciert, was durch die darauf folgende Aufnahme von Probiotika unterstützt wird. Im Allgemeinen werden all diejenigen Mikroorganismen unter den Probiotika subsumiert, die dazu beitragen, wieder eine gesunde Darmflora aufzubauen. Die sogenannten Milchsäurebakterien (auch: Lactobazillen) und die Bifidobakterien sind die wohl bekanntesten Keimarten und leben beispielsweise in Milchprodukten wie Joghurt.

Schweißliebende Bakterien fördern vitales Aussehen und vermindern Akne und Neurodermitis

Interessante neue Ergebnisse haben US-amerikanische Wissenschaftler in Washington auf einer Konferenz der American Society of Microbiology präsentiert. So kamen Sie zu dem Ergebnis, dass eine sich unter anderem von Schweiß ernährende Bakterienart, genauer Nitrosomonas eutropha, positive Auswirkungen auf die Gesundheit der Haut hat und somit mitverantwortlich ist für ein vitales Aussehen. Im Rahmen der Studie wurde 24 Probanten dieses Bakterium eine Woche lang entweder auf Kopfhaut und Gesicht aufgetragen oder ihnen wurden lebende Nitrosomonas eutropha appliziert. Diejenigen, denen eine Suspension des Bakteriums verabreicht wurde, berichteten im Anschluss von einer Verbesserung des Zustands ihrer Haut. Die Wissenschaftler stellten zudem fest, dass die Bakterien bei nahezu einem Drittel der Probanten noch zwei Wochen nach der Applikation nachweisbar waren. Aufgrund dieser Testergebnisse sowie des Fakts, dass auch das oberflächliche Auftragen der Bakterien keine negativen Folgen hatte, sprechen für weitere, tiefergreifende Studien mit den Nitrosomonas-Bakterien. So wollen die Wissenschaftler in einem nächsten Schritt das therapeutische Potenzial der Nitrosomonas eutropha in Bezug auf chronische Wunden, Neurodermitis und Akne untersuchen. Eine Vermutung, warum diese Bakterien der Haut und ihrem vitalen Aussehen guttun, könnte - darin sind sich die Forscher einig - die Tatsache sein, dass Nitrosomonas eutropha einen Hauptbestandteil von Schweiß, nämlich Ammoniak, in Nitrit transformiert. So spielen die beiden Stoffe Stickstoffmonoxid und Nitrit, welche im Zuge der Umwandlung von Ammoniak entstehen, für die physiologische Funktion der Haut eine enorme Rolle, nämlich beispielsweise bei der Wundheilung, der Entspannung der Blutgefäße oder bei Entzündungen. Zudem, so die Forscher, hätten die Bakterien positive Auswirkungen auf das gesamte Hautmilieu, denn sie senken den pH-Wert der Haut, d. h., sie machen das Hautmilieu saurer.

Gesunde Bakterien halten unseren Organismus am Laufen

Die These, dass Bakterien generell schädlich sind, ist schon lange überholt. So sind Bakterien keinesfalls immer "schmutzig" und "schlecht" wie es so oft recht oberflächlich dargestellt wird. Richtig ist vielmehr: Es existieren potenziell sehr gefährliche Bakterien, welche im menschlichen Körper nur in einer bestimmten Zahl vorkommen sollten. Zu diesen zählen beispielsweise Neisseria meningitidis, Streptococcus pneumoniae und Vibrio cholerae, die Krankheiten wie Hirnhautentzündung, Lungenentzündung und Cholera hervorrufen. Zudem gibt es Bakterien, die bei zu starker Besiedlung des menschlichen Körpers beispielsweise Krankheiten wie Karies oder Magen-Darm-Infektionen hervorrufen.

Und letztlich existieren auch die sogenannten gesunden Bakterien. Sie halten nicht nur unseren Organismus am Laufen, sondern haben auch positive Auswirkungen auf die Verdauung und den Stoffwechsel, kämpfen gegen schädliche Bakterien und schützen unsere Haut. Die schweißliebenden Bakterien Nitrosomonas eutropha beispielsweise fördern vitales Aussehen und lassen Akne und Neurodermitis besser abklingen.

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